2026 werden rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohner im Thoracker von den gbm mit Fernwärme versorgt

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Fernwärme

Seit 2020 arbeiten die Gemeindebetriebe Muri b. Bern (gbm) im Auftrag des Gemeinderats am Auf- bau eines Fernwärmenetzes in Muri-Gümligen. Der Netzausbau ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur lokalen Energiewende. Mit der Übernahme des bestehenden Nahwärmeverbunds Thoracker werden die gbm ab dem vierten Quartal 2026 rund 2000 Quartierbewohnerinnen und -bewohner mit Heizwärme versorgen.

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Luftaufnahme Thoracker mit 2026 rund 2000 Quartierbewohnerinnen und -bewohner (Quelle: Rykart Architekten AG, Fotos: Oliver Jakob)

Eine für alle Seiten vorteilhafte Lösung

Die Integration des bestehenden Nahwärmeverbunds Thoracker mit einer bestehenden Holzschnitzel- und Gas-Heizzentrale in das Fernwärmenetz der gbm ist eine Win-Win-Situation. Mit der Übergabe an die gbm können die verschiedenen Eigentümerinnen und Eigentümer den Betrieb an eine erfahrene und kompetente Betreibergesellschaft abgeben. Dies ist unter anderem vor dem Hintergrund relevant, dass die institutionellen Anlegerinnen beim Thoracker den Betrieb einer solchen Anlage nicht als Kernaufgabe von Immobilienbesitzern betrachten. Bei der Entscheidung spielten auch die Unternehmensziele der Besitzerfirmen eine Rolle. Dies zielt darauf ab, die Öl- und Gasheizungen in ihren Liegenschaften durch nachhaltige Heizsysteme zu ersetzen.

Fernwärme im dichtest besiedelten Wohngebiet der Gemeinde

Durch die Übernahme des bestehenden Nahwärmeverbunds Thoracker können die gbm künftig das am dichtesten besiedelte Wohngebiet der Gemeinde mit rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit Wärme versorgen. Die übernommene Heizzentralepasst perfekt in das Fernwärmekonzept der gbm. Zudem kann damit auf die geplante Gas-Heizzentrale im Schulhaus Seidenberg verzichtet werden. Nach Realisierung der noch nötigen Sanierungsarbeiten und technischen Anpassungen ist die Anbindung des Gebiets Thoracker an das gbm-Netz für das vierte Quartal 2026 geplant.

Nach seiner Vollendung wird das Fernwärmenetz einen Standortvorteil für Muri-Gümligen darstellen. Denn eine Gemeinde mit einer modernen und klimafreundlichen Energieinfrastruktur ist für Familien, Firmen, Investoren und Vermieter attraktiver. Dies stabilisiert den Immobilienmarkt und kann langfristig Steuereinnahmen sichern.

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Schneider Andre
André Schneider
Geschäftsleiter
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