Informieren Sie sich über die Fernwärme in Muri-Gümligen
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Auf dem Siloah-Areal in Gümligen versorgt die Energieverbund Siloah AG die Liegenschaften verschiedener Institutionen und Unternehmen mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Verwaltungsratspräsident Hannes Treier erläutert im Interview, weshalb sich die EVS AG für einen Anschluss an das Fernwärmenetz der Gemeindebetriebe Muri b. Bern entschieden hat.
Das Alterszentrum (AZ) Alenia in Gümligen setzt bei der Wärmeversorgung auf Fernwärme. Im Interview erläutert Direktor Peter Bieri, weshalb Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und professionelle Partnerschaft entscheidend sind. Er legt dar, warum Fernwärme für Institutionen mit hohen Anforderungen an die Energieversorgung eine attraktive Lösung ist.
Der Ausbau des Fernwärmenetzes in Muri-Gümligen ist ein wichtiger Beitrag zur Energie- und Klimawende und soll künftig rund 60 Prozent der Bevölkerung mit Komfortwärme versorgen. Seit dem Projektstart 2022 wird das Fernwärmenetz kontinuierlich ausgebaut.
Fernwärme kann technisch auch zur Kälteproduktion im Sommer genutzt werden. Für das Fernwärmenetz in Muri-Gümligen ist dies jedoch weder energetisch noch wirtschaftlich sinnvoll.
Die Gemeindebetriebe Muri b. Bern (gbm) bauen neue Fernwärmeleitungen und ersetzen die öffentlichen Trinkwasser- und Elektroleitungen im Kräyigenweg. Die Bauarbeiten werden etappenweise ausgeführt.
Die Gemeindebetriebe Muri b. Bern (gbm) erweitern die Fernwärmeleitung im Storchenweg von der Thorackerstrasse bis zum Pelikanweg. Gleichzeitig werden die Trinkwasserleitung und die Strassenbeleuchtung erneuert.
Die Gemeindebetriebe Muri b. Bern (gbm) erweitern die Fernwärmeleitung in der Rohrmattstrasse von der Schulanlage Moos bis zur Tannackerstrasse. Gleichzeitig werden die Werkleitungen und insbesondere die Strassenbeleuchtung erneuert.
Das Fernwärmenetz in Muri-Gümligen wird bis voraussichtlich 2034 in zehn Gebieten ausgebaut und ist ein zentraler Baustein für die Umsetzung der Energiewende sowie der kommunalen Klimaziele. Mit den nachhaltigen Energieträgern Holzschnitzel und Tiefengrundwasser wird die Versorgungssicherheit gestärkt; bis Herbst 2026 werden wichtige Teilprojekte des Netzausbaus abgeschlossen.
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